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Wir brauchten dringend mal wieder Erholung und so stellten wir uns einen Urlaub auf Malta zusammen. Wir flogen im März hin und wohnten in einer Ferienwohnung nahe dem Meer in Valletta. Die Hauptstadt Maltas wurde 1990 zum Weltkulturerbe ernannt. Die Stadt gilt als eine der bestgesicherten der Welt, denn sie wird von einem Ring aus Bastionen umgeben. Der südliche Eingang durch das große Stadttor wird vom St. James- und St. Johns-Kavalier gedeckt. Das ist eine Geschützstellung, welche die benachbarten Werke deutlich überragt.

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Als wir während unserem Urlaub das Städtchen erkundeten, begeisterten uns die kleinen engen Gassen. Es ist kaum Platz, um zwei Autos aneinander vorbeifahren zu lassen. Die Autofahrer haben hier eine ganz eigene Art entwickelt, um vorwärts zu kommen, ohne einen Unfall zu bauen. Sie rasen mit einer wahnsinnigen Geschwindigkeit durch die Straßen, und immer wenn eine Kurve vor ihnen liegt, hupen sie wie verrückt, um Entgegenkommende zu warnen. Woher sie wissen, ob der andere stehen bleibt, oder nach welchen Regeln verfahren wird, haben wir leider trotz unseres relativ langen Aufenthaltes nicht herausfinden können.
Leider war es um diese Jahreszeit noch nicht warm genug zum Baden im Meer, aber es waren angenehme 20 Grad, so dass wir sehr schöne und gemütliche Tage hatten.

Ein lohnenswerter Ausflug ist die Nachbarinsel Gozo. Die gerade mal 64 qkm große Insel liegt circa 6 km von der Hauptinsel von Malta entfernt. Wir fuhren mit der Autofähre hinüber, die alle 45 Minuten übersetzt. Wir bestaunten den Malteserschwamm, der auch Pilz von Malta genannt wird, auf Fungus Rock. Diese Pflanze diente im 16. und 17. Jahrhundert der Heilung von Verletzungen und Blutungen. Die Malteser konnten das Extrakt der Pflanze auch als Aphrodisiakum nach ganz Europa verkaufen. Bei angenehmen 20 Grad waren das wirklich ein paar sehr schöne Tage um auszuspannen.
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